Die 5 Vorteile von Yoga am Morgen
Yoga am Morgen ist ein guter Start in den Tag. Es fördert einen positiven Tagesablauf voller neuer Energie. Indem du Yoga direkt zu Beginn des Tages einplanst, stellst du sicher, dass du keinen Tag verpasst und keine Yoga-Session auslässt. Durch die Integration in deine tägliche Routine wird es immer einfacher, morgens aufzustehen, und deine Muskeln können sich angenehm aufwärmen.
Yoga am Morgen
Yoga zu praktizieren ist zu jeder Tageszeit eine gute Idee, da diese körperliche Betätigung viele positive Effekte mit sich bringt. Die Ausübung von Yoga am Morgen kann für dich positive Auswirkungen haben, die schon nach kurzer Zeit sichtbar werden.
Morgens, wenn du gerade aufgewacht bist, sind die Muskeln noch etwas steif und es ist gut, die Intensität der Yoga-Übungen langsam zu steigern. So könntest du zum Beispiel mit einer ruhigen Yoga-Art wie Yin Yoga beginnen. Sobald die Muskeln ein wenig aufgewärmt sind, kannst du die Intensität steigern, zum Beispiel mit einem Yoga-Stil wie Vinyasa Yoga.
Lies nachfolgend 5 Vorteile und Gründe, warum es sich absolut lohnt, Morgen-Yoga auszuprobieren.
1. Besserer Verlauf des restlichen Tages
Wenn du morgens Yoga gemacht hast, wirst du merken, dass du einen positiveren Tagesablauf erlebst. Im Allgemeinen wird der Verlauf deines Tages davon bestimmt, wie du den Morgen beginnst. Mit ein paar Morgen-Yoga-Übungen sorgst du für einen klaren und ruhigen Start in den Tag, was dazu führt, dass der Rest des Tages reibungsloser verläuft.
Das ist besonders angenehm, wenn du einen geschäftigen Tag vor dir hast, wichtige Termine anstehen oder du beispielsweise eine Prüfung ablegen musst, wegen der du nervös bist.
2. Du startest voller Energie in den Tag
Indem du deinen Tag mit Yoga am Morgen beginnen lässt, erfährst du im Laufe des Tages mehr Entspannung und Energie. Das liegt daran, dass fast alle Yoga-Stile und -Übungen unter anderem auf die Atmung und die Einkehr nach innen fokussiert sind. Wenn du damit schon morgens beginnst, sorgst du für eine gute Basis von Klarheit im Kopf, wodurch dein Geist ruhig wird.
Natürlich hat das Ausführen von Yoga-Übungen am Morgen auch Auswirkungen auf deinen physischen Körper. Die Muskeln werden geschmeidig gemacht und die Blutzirkulation kommt gut in Schwung. Sowohl mental als auch körperlich wirst du dich so früh am Tag schon voller Energie fühlen.
3. Reduziert Stress
Durch die Ausübung von Morgen-Yoga werden Systeme im Gehirn aktiviert, die für einen positiven Effekt sorgen, da du dir gewissermaßen selbst eine Belohnung gibst. Dadurch verringert sich das Stressempfinden und es stellen sich stattdessen Gefühle von Entspannung und Energie ein. Wenn die Stressgefühle nachlassen, entsteht mehr Raum im Kopf, was dazu führt, dass du besser in der Lage bist, Entscheidungen zu treffen. Dadurch kannst du einen produktiveren Tag erleben.
4. Zeit für dich selbst
Sich einen Moment für sich selbst zu nehmen, ist für viele Menschen eine Herausforderung. Von To-do-Listen bis zur Arbeit: Oft kommen wir nicht dazu, und ehe man sich versieht, ist der Tag auch schon wieder verflogen. Indem du morgens, bevor der Tag mit deiner Planung und eventuellen Verpflichtungen beginnt, ein festes Zeitfenster blockierst, in dem du Morgen-Yoga machst, wählst du bewusst einen Moment für dich selbst.
Es kann am Anfang schwierig sein, dafür Raum zu schaffen, aber es lohnt sich absolut, dies einzuplanen. Mit einem kurzen Moment der Achtsamkeit für dich selbst stehen alle anderen Verpflichtungen und Aufgaben, die du noch erledigen musst, für einen kurzen Augenblick auf Pause. Damit gönnst du dir diesen einen Moment am Tag ganz für dich allein. Der Wert einer Auszeit für sich selbst ist groß und setzt verschiedene Prozesse im Körper in Gang, die wiederum zu mehr Produktivität und einem Gefühl von Selbstwertschätzung führen können.
5. Besser aufstehen können
Es ist sehr verlockend, morgens direkt nach dem Aufwachen auf das Smartphone zu schauen. Es beginnt mit dem kurzen Überprüfen des E-Mail-Postfachs oder deiner Nachrichten, und ehe du dich versiehst, bist du in deinem Telefon versunken und der Kopf ist eigentlich schon voller Informationen.
Die Folge davon ist, dass wir im Laufe des Tages eine deutlich schlechtere Konzentration haben und nicht zu allem auf unserer To-do-Liste kommen. Währenddessen liegst du vielleicht immer noch im Bett und verlierst schon am Morgen viel Zeit, die möglicherweise für andere Dinge genutzt werden könnte.
Deinen Tag mit Morgen-Yoga zu starten, kann zu mehr Struktur und Fokus am Morgen verhelfen. Wenn du Schwierigkeiten hast, früh aufzustehen, kann Yoga dir eine gute Motivation geben, aus dem Bett zu kommen, damit du frisch starten kannst. Es kann vielleicht praktisch sein, einen festen Platz zu schaffen, an dem deine Yogamatte jeden Morgen schon ausgerollt bereitliegt.
Wann beginnst du mit Morgen-Yoga?
Um die fünf genannten Effekte zu erleben, ist es keineswegs erforderlich, eine vollständige Yoga-Praxis zu absolvieren. Du erzielst bereits positive Effekte mit der Ausführung von beispielsweise drei bis fünf Yoga-Übungen – das muss also wirklich nicht lange dauern! Eine Session von beispielsweise fünf bis zehn Minuten kann schon einen großen Unterschied machen, wenn du dies täglich tust.
Indem du dir schon im Voraus überlegst, welche Yoga-Posen du ausführen möchtest, sparst du Zeit, die du sonst damit verbringen würdest, noch zu überlegen, welche Yoga-Posen du machst. Eine Übung wie zum Beispiel der Herabschauende Hund oder die Krieger 1-Pose eignen sich hervorragend, um deinen Tag zu beginnen. Eine Sequenz wie der Sonnengruß ist ebenfalls sehr zu empfehlen!
Tipp: Du kannst die Yoga-Übungen ausführen, indem du dir eine Intention für den Tag setzt, die du während deiner Morgen-Yoga-Routine gedanklich manifestierst. Damit kannst du die Motivation steigern, jeden Morgen etwas früher aufzustehen, um deine Morgen-Yoga-Übungen zu machen.