Warum riecht meine Yogamatte so stark & was kann ich dagegen tun?
Viele Menschen kennen das Problem. Man rollt seine Yogamatte aus und plötzlich steigt einem ein unangenehmer Geruch in die Nase. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum eine Yogamatte stark riechen kann. Selbst neue Yogamatten können einen intensiven Geruch verbreiten. Glücklicherweise gibt es auch viele Möglichkeiten, um die Matte wieder geruchsfrei und hygienisch sauber zu bekommen.
Der intensive Geruch von einer Yogamatte kann verschiedene Gründe haben. Besonders neue Yogamatten verströmen häufig einen chemischen Geruch. Das liegt daran, das diese Matten aus Materialien wie PVC, TPE oder synthetischem Gummi bestehen, die bei der Herstellung sogenannte flüchtige Stoffe abgeben. Es gibt allerdings auch ältere Matten, die anfangen können zu riechen. Der Grund dafür ist meistens eine Mischung aus Schweiß, Hautpartikeln und Feuchtigkeit, die sich mit der Zeit an der Oberfläche festsetzt.
Welche Materialien riechen besonders stark?
Nicht alle Yogamatten sind gleich. Es gibt verschiedene Yogamatten aus PVC, die eine Art Schutzfilm auf der Oberfläche haben und dadurch einen stärkeren Eigengeruch haben. Yogamatten aus Naturkautschuk hingegen riechen eher „erdig“, was viele Menschen als angenehmer empfinden, was aber auch gewöhnungsbedürftig sein kann. Auch Yogamatten aus Naturkork haben einen besonderen Eigengeruch, da Kork ein Naturprodukt ist, was öfter holzig oder erdig riecht. Es ist also eine ganz individuelle Entscheidung, welchen Geruch man gerne um sich haben möchte.
Was kann man gegen den Geruch tun?
Es gibt zum Glück mehrere effektive Methoden, um seine Yogamatte wieder sauber und frisch zu bekommen. Man sollte damit beginnen, eine Yogamatte gut auslüften zu lassen. Die Yogamatte sollte, vor allem wenn sie neu ist, für ein paar Tagen an der frischen Luft liegen oder hängen, am besten draußen allerdings nicht in der direkten Sonneneinstrahlung. Dazu sollte man die Yogamatte regelmäßig reinigen. Das kann man nach jeder Praxis auf der Matte ganz einfach selber machen. Man kann eine Lauge von Wasser und etwas Essig mischen und die Matte mit einem feuchten Tuch abwischen. Es gibt auch spezielle Yogamattensprays, die desinfizierend wirken. Nach der Reinigung sollte man die Matte gut trocknen lassen. Wer lieber ein natürliches Hausmittel verwendet, der kann Backpulver als bewährtes Hausmittel gegen Gerüche verwenden. Man streut dies auf die trockene Matte, lässt es einige Stunden einwirken und saugt es anschließend ab. Neben dem Reinigen ist auch die Lagerung ein wichtiger Faktor für die Hygiene und den Geruch der Yogamatte. Rolle dieMatte erst zusammen, wenn sie vollständig trocken ist. Feuchtigkeit fördert nämlich die Bildung von Bakterien – und damit auch unangenehme Gerüche.
Wie oft sollte man seine Yogamatte grundreinigen?
Neben der regelmäßigen Reinigung nach jeder Stunde, sollte man ab und zu eine Grundreinigung vornehmen. Vor allem wenn der Geruch bestehen bleibt. Bei hartnäckigem Geruch hilft eine intensivere Reinigung, bei der man die Yogamatte in eine Badewanne mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel gibt. Die Matte kann man dann sanft abbürsten, gründlich abspülen und vollständig trocknen lassen. Bevor man so eine Reinigung vornimmt, sollte man sich vergewissern, dass die Matte sich für eine solche Reinigung eignet. Achte darauf, die Matte nicht zu knicken oder auszuwringen, da sie sonst beschädigt werden kann.
Wann sollte man seine Yogamatte austauschen?
Wenn der Geruch so hartnäckig ist, dann hilft leider manchmal nichts mehr. Wenn der Geruch trotz gründlicher Reinigung bestehen bleibt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sich Bakterien tief im Material festgesetzt haben. Auch wenn die Oberfläche brüchig wird oder ihre Rutschfestigkeit verliert, ist es Zeit für eine neue Matte.
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