Wie dick sollte eine Yogamatte sein?
Wie dick eine Yogamatte sein sollte, ist sehr persönlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Allgemeinen sind Yogamatten zwischen 1 und 10 mm dick, wobei 4 bis 6 mm die am häufigsten verwendete Dicke für eine gute Balance zwischen Komfort und Stabilität ist. Yoga ist eine holistische Praxis, die sowohl auf als auch außerhalb der Matte ausgeübt wird. Um das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu bewahren, spielen wichtige Umgebungsfaktoren eine Rolle, wie der Raum, in dem du übst, die Geräusche um dich herum und auch die Yogamatte selbst. Es gibt so viel Auswahl an Yogamatten, dass man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Egal, ob du Anfänger oder fortgeschrittener Yogi bist, deine Praxis auf der Matte beginnt auch mit einer guten Matte.
Wenn es um Yoga geht, spielt die Dicke der Yogamatte eine wichtige Rolle, besonders wenn es darum geht, deine Praxis zu verbessern. Die Dicke der Matte bestimmt, wie viel Unterstützung und Dämpfung du während einer Session erhältst. Eine gute Matte kann dir helfen, mehr Balance zu entwickeln, dich besser auszurichten, das Verletzungsrisiko zu verringern und deine Praxis insgesamt angenehmer zu gestalten. Ohne die richtige Dämpfung können schnell Muskelkater oder Beschwerden auftreten. Das hängt natürlich ganz davon ab, welche Praxis du ausübst und wo du am meisten übst.
Empfohlene Dicke pro Yogastil
- Dynamisches Yoga (Vinyasa, Ashtanga, Power): 3 - 4 mm für optimalen Grip und Stabilität
- Ruhiges Yoga (Hatha, Yin, Restorative): 5 - 6 mm für extra Dämpfung und Komfort
- Reise-Yogamatten: 1 - 3 mm, schön leicht und faltbar
- Pilates und Bodenübungen: 8 - 15 mm für maximale Unterstützung
Welche Yogamatte passt am besten zu mir?
Diese Frage ist wirklich sehr persönlich. Hast du eine feste Praxis oder betrittst du deine Matte nur ab und zu? Praktizierst du lieber Yin Yoga und Restorative Yoga (wofür eine Matte von 5 bis 6 mm ideal ist), oder bist du ein großer Fan dynamischerer Formen wie Vinyasa oder Ashtanga (wobei 3 bis 4 mm besser funktionieren)? Vielleicht bist du auch am liebsten auf Reisen und möchtest daher eine möglichst dünne Yogamatte von 1 bis 3 mm. Und wenn du am liebsten Hot Yoga machst, dann ist ein Yogahandtuch sowieso dein bester Freund. Für ruhigere Yogastile, bei denen du viel auf dem Boden bist, sind komfortable, gut dämpfende Matten ideal. Wenn du dich extra verwöhnen möchtest, kannst du sogar eine Yogamatte aus Merinowolle in Betracht ziehen. Sie bildet einen wunderbar weichen Untergrund für eine entspannende Yin-, Restorative- oder Nidra-Praxis. Geht es etwas dynamischer zu, ist eine stabile und feste Matte die beste Wahl. Bei regelmäßiger Nutzung und guter Pflege hält eine solche Matte am längsten.
Worauf solltest du beim Kauf achten?
Der wichtigste Faktor ist der Yogastil, den du praktizierst. Wenn deine Yogapraxis viele stehende Haltungen enthält, findest du eine dickere Matte von 5 bis 6 mm vielleicht angenehmer, da sie deine Gelenke zusätzlich unterstützt. Praktizierst du hingegen einen Stil mit vielen fließenden Bewegungen, bietet eine dünnere Matte von 3 bis 4 mm mehr Grip und Stabilität. Ein weiterer Faktor, den du berücksichtigen solltest, ist dein Körperbau und eventuelle spezifische Bedürfnisse oder Beschwerden. Hast du empfindliche Knie? Dann kann eine dickere Matte von 6 mm oder mehr eine Lösung sein. Hast du verspannte Hüften oder Schultern, kann eine dünnere Matte besser funktionieren, weil du mehr Kontakt zum Boden hast und dich dadurch tiefer dehnen kannst. Auch die Umgebung, in der du übst, spielt eine Rolle. Übst du auf einem harten Boden, bietet eine dickere Matte von 5 bis 6 mm extra Dämpfung. Auf einem Teppich oder draußen im Gras reicht eine dünne Matte von 3 bis 4 mm völlig aus. Lass deinen persönlichen Komfort und deine Vorlieben also auf jeden Fall in deine Entscheidung einfließen. Eine dünne Reise-Yogamatte kannst du übrigens auch prima draußen verwenden oder über eine andere Yogamatte legen.
Kann man Reisematten auch als normale Yogamatte verwenden?
Ja, das geht auf jeden Fall. Reise-Yogamatten (meistens 1 bis 3 mm dick) lassen sich auch hervorragend als normale Yogamatte verwenden, solange der Untergrund und der Yogastil sich dafür eignen. Reise-Yogamatten sind oft dünn und leicht aufzurollen oder zu falten, sodass du sie problemlos auf Reisen mitnehmen kannst oder wenn du draußen üben möchtest. Die meisten Reisematten haben eine praktische Größe und sind auch nicht zu schwer. Yogamatten funktionieren im Allgemeinen am besten, wenn sie trocken sind, aber ein paar Regentropfen oder ein feuchter Untergrund sind meistens kein Problem. Das Gute ist auch, dass viele Reisematten einfach in die Waschmaschine gegeben werden können, sodass du sie schön sauber und hygienisch hältst. Lies jedoch immer zuerst die Beschreibung der Matte, damit du sicher weißt, ob sie wirklich waschmaschinenfest ist.
Ist dir eine Reise-Yogamatte doch zu dünn? Dann legst du sie einfach auf eine normale Matte von 4 bis 6 mm, sodass du trotzdem die nötige zusätzliche Unterstützung hast.
Was ist besser, eine dickere oder eine dünnere Yogamatte?
Die Wahl einer dickeren oder dünneren Matte hängt stark vom Yogastil ab, den du praktizierst, sowie von deinen Gelenken. Je nachdem, wie viel Unterstützung du benötigst, bietet eine dickere Matte (6 mm oder mehr) mehr Komfort und eine bessere Dämpfung für deine Knie. Diese Matten sind ideal für Sessions mit vielen Bodenübungen und für Pilates (wofür 8 bis 15 mm sogar noch angenehmer sein können). Eine dünnere Matte von 3 bis 4 mm gibt dir mehr Balance und kann dich bei dynamischeren Sessions gut unterstützen. Welche Matte du letztendlich wählst, hängt also stark von deinen persönlichen Vorlieben ab. Am einfachsten ist es natürlich, sowohl eine dünne als auch eine dicke Matte zu haben, sodass du immer das Beste aus beiden Welten zur Hand hast.