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Vagusnerv stimulation

  • Geschrieben am
  • Durch Lisanne - Superyoga
Vagusnerv stimulation

Fällt es Ihnen schwer, sich nach einer stressigen Situation zu entspannen, und fühlen Sie sich ständig unruhig? Dann könnte es sehr gut sein, dass Ihr Vagusnerv nicht richtig funktioniert. Denn dieser Hirnnerv ist dafür verantwortlich, dass Ihr Körper von der Wachsamkeit in einen Zustand der Entspannung zurückkehrt. Deshalb ist es wichtig, dass der Vagusnerv ausreichend stimuliert wird.

Was ist und was macht der Vagusnerv?

Der Vagusnerv ist der zehnte Hirnnerv und gehört zu den zwölf Hirnnerven. Er wird auch als wandernder Hirnnerv bezeichnet, weil er den ganzen Körper mit Verzweigungen durchzieht. Er ist also der längste Nerv im Körper und daher sehr komplex. Der Nerv beginnt im Gehirn und verläuft durch das linke und rechte Ohr hinunter zum Kehlkopf, zur Luftröhre, zum Herzen, zur Lunge und zum Magen. Der Vagusnerv verzweigt sich dann weiter zu den Därmen und anderen Organen im Bauchraum wie Leber und Nieren.

Auf diese Weise bildet dieser Nerv eine direkte Verbindung zwischen dem Gehirn und den wichtigsten Organen im Körper und sendet ständig Informationen zwischen beiden hin und her. So sorgt der Vagusnerv beispielsweise dafür, dass man sich nach einer schweren Mahlzeit müde fühlt oder kurz vor einem aufregenden Vortrag Bauchschmerzen bekommt. Er ist auch der wichtigste Nerv innerhalb des parasympathischen Nervensystems, das den Körper aus dem Kampf-oder-Flucht-Modus zurück in einen Zustand der Entspannung bringt.

 

Was passiert, wenn der Vagusnerv stimuliert wird?

Wenn eine Stresssituation eintritt, veranlasst das sympathische Nervensystem unseren Körper, in Aktion zu treten. Der Körper wird automatisch darauf vorbereitet, zu kämpfen oder zu fliehen, indem er bestimmte Funktionen ausschaltet und stattdessen andere einschaltet. Man denke an eine erhöhte Herzfrequenz, mehr Sauerstoff in den Lungen und weite Pupillen, während die Verdauung ausgeschaltet wird. Diese Reaktion war in prähistorischen Zeiten notwendig, als man einem wilden Tier gegenüberstand und keine Zeit hatte, darüber nachzudenken, was man tun sollte, um zu überleben. Auch heute noch kann diese Reaktion in Situationen auftreten, die zwar nicht lebensbedrohlich, aber stressig sind, z. B. wenn Sie eine wütende E-Mail von Ihrem Chef erhalten.

Sobald die Stresssituation vorbei ist, sorgt der Parasympathikus dafür, dass sich der Körper entspannt und in einen Zustand der "Ruhe" und "Verdauung" zurückkehrt. Der Vagusnerv ist für die Steuerung des parasympathischen Nervensystems verantwortlich. Wenn also der Vagusnerv stimuliert wird, schaltet sich der Parasympathikus ein und der Körper kommt zur Ruhe.

 

Was sind die Symptome einer Fehlfunktion des Vagusnervs?

Eine Fehlfunktion des Vagusnervs erkennen Sie an verschiedenen Symptomen wie Völlegefühl, chronischer Müdigkeit, Angstzuständen oder Vergesslichkeit. Kurzfristiger Stress durch den Sympathikus kann nützlich sein, um Sie in eine sichere Situation zu bringen. Wenn Sie jedoch feststellen, dass es Ihnen danach schwer fällt, sich wieder zu entspannen, und die stressige Situation Sie weiterhin verfolgt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass der Vagusnerv nicht ausreichend stimuliert wird.

Neben dem Gefühl, gestresst zu sein, kann dies auch zu körperlichen Symptomen führen. Denken Sie an Rückenschmerzen, Schmerzen in Schultern und Nacken, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Ohnmachtsanfälle. Außerdem kann ein schlecht funktionierender Vagusnerv dazu führen, dass Nährstoffe vom Darm weniger gut aufgenommen werden, was zu Entzündungen und einem geschwächten Immunsystem führt.

 

Wie kann man den Vagusnerv stimulieren?

Es gibt verschiedene Übungen zur Stimulierung des Vagusnervs, die das parasympathische Nervensystem aktivieren. Und diese sind viel einfacher, als Sie vielleicht denken. Wir führen einige davon für Sie auf.

 

Das richtige Essen

Der Vagusnerv ist unter anderem direkt mit Ihrem Darm verbunden. Eine gesunde Darmflora ist daher wichtig für einen gut funktionierenden zwölften Hirnnerv. Dies erreichen Sie, indem Sie auf eine Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, fermentierten Produkten und probiotischen Lebensmitteln achten. Das sind Lebensmittel, die gute Bakterien enthalten, die Ihren Darm wieder ins Gleichgewicht bringen. Produkte mit einem hohen Anteil an Probiotika sind unter anderem:

  • Sauerkraut
  • Molkereiprodukte wie Kefir, Joghurt oder Buttermilch
  • Kombucha
  • Wasserkefir
  • Rohmilch oder Käse vom Bauernhof
  • Sauerteigbrot
  • Gewürzgurken
  • Kimchi
  • Miso

 

Nervöse Vagus-Stimulation durch Kälte

Kälteeinwirkung erzeugt einen kurzzeitigen Stressreiz, der den Vagusnerv aktivieren kann. Nehmen Sie zum Beispiel ein Eisbad oder eine kalte Dusche. Aber auch kalte Duschen oder ein Spritzer kaltes Wasser im Gesicht können eine Wirkung haben.

 

Singen oder Summen

Eine der vielleicht einfachsten Übungen für den Vagusnerv ist das Singen oder Summen. Das liegt daran, dass der Hirnnerv auch mehrere Äste hat, die durch die Stimmbänder verlaufen. Singen oder Summen bringt die Stimmbänder in Schwingung und stimuliert so den Nervus Vagus.

 

Nervus-Vagus-Massage

Durch die Massage bestimmter Körperstellen, die mit dem Hirnnerv verbunden sind, wird dieser aktiviert. Die Nervus-Vagus-Massage können Sie beispielsweise leicht selbst durchführen, indem Sie das Knorpelstück oberhalb des Gehörgangs im Ohr etwa 30 Sekunden lang mit dem Finger massieren. Eine andere Möglichkeit, den Nerv zu aktivieren, besteht darin, das Brustbein zu reiben oder mit den Fingerspitzen sanft darauf zu klopfen.

 

Atmung

Einegute Atmung ist natürlich wesentlich für die Entspannung. Bei Stress verlagert sich die Atmung in den oberen Teil des Körpers, wodurch der Sympathikus ausgelöst wird. Mit einer guten Atmung über das Zwerchfell verlagern Sie die Atmung wieder nach unten und sorgen gleichzeitig für eine Stimulation des Vagusnervs, so dass Sie sich schnell wieder entspannen können.

 

Yoga und Meditation

Sowohl Yoga als auch Meditation sorgen für eine Aktivierung des Parasympathikus. Im Prinzip trägt jede Form der Meditation zur Entspannung und zur Stimulierung des Vagusnervs bei. Das Gleiche gilt für Yoga, wobei vor allem Yin-Yoga eine Form ist, die den Nerv aktiviert. Das liegt daran, dass die Asanas länger gehalten werden und dadurch tiefer liegende Körpergewebe erreicht werden. Dadurch können bestimmte Punkte des Hirnnervs erreicht und stimuliert werden.

Indem Sie also Ihren Vagusnerv aktiv halten, sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Körper beruhigt und Ihre Organe weiterhin ihre Arbeit richtig verrichten können. Probieren Sie die folgenden Nervus-Vagus-Übungen aus, um Ihren wandernden Hirnnerv zu aktivieren und mehr Entspannung zu erfahren:

 

 

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